Marilyn Monroe
Die Monroe ist Mitte der 50er Jahre das beliebteste Pin-Up-Girl und nationales Sexsymbol der USA. 1955, nach Billy Wilders The Seven Year Itch (Das verflixte siebte Jahr), geht sie - um als ernsthafte Schauspielerin akzeptiert zu werden - nach New York und besucht Kurse am Actors Studio. Sie erhält viel Anerkennung für ihre Rolle als Rasthaussängerin in Joshua Logans Film Bus Stop. In England dreht sie neben Laurence Olivier die Romanze "The Prince and the Showgirl" (Der Prinz und die Tänzerin). In Billy Wilders Komödien-Klassiker "Manche mögen's heiss" spielt sie Sugar, die Sängerin eines Damenorchesters neben Tony Curtis und Jack Lemmon. Neben Yves Montand ist sie in George Cukors Let's Make Love (Machen wir's in Liebe ) zu sehen. Ihr letzter vollendeter Film ist 1961 John Hustons The Misfits an der Seite von Clark Gable.
Die Diva wurde zu Lebzeiten veehrt
Die Diva wurde bereits zu Lebzeiten vergöttert und nachgeahmt. Sie sagte einmal, dass sie am liebsten in New York auf die StraÃYe ginge, denn dort liefen tausende Marilyns herum und kein Mensch drehe sich nach ihr um (das war freilich nur möglich, wenn sie sich vorher mit einem ihre blonden Haare bedeckenden Kopftuch und einer Sonnenbrille verkleidet hatte).
Marilyn's Ehemänner
Die Monroe hat dreimal geheiratet: nach einer Jugendehe im Jahre 1954 mit dem Baseball-Star Joe DiMaggio und 1956-61 mit dem Schriftsteller Arthur Miller. Während des Korea-krieges arbeitet sie in der US-Truppenbetreuung als Sängerin, ungeachtet harter Umstände. Von der Star-Rolle überfordert und zermürbt von Depressionen und Affären, hat sie zwei Fehlgeburten erlitten und einige Zeit in psychiatrischen Einrichtungen verbracht. Als Schauspielerin hatte sie grosse Probleme ihren Text zu behalten und pünktlich zu arbeiten, so dass Billy Wilder trotz grosser Erfolge die Zusammenarbeit mit ihr als totalen Albtraum bezeichnete. Aufgrund ihres hartnäckigen Images als Sexsymbol hatte sie zudem Probleme mit ihrem zunehmenden Alter.
Überdosis Schlaftabletten
Sie stirbt wohl an einer Ãoberdosis Schlaftabletten. Als offizielle Ursache des Todes wird in den Medien allgemein Suizid genannt. Die wahrscheinlichste Theorie führt ihren Tod jedoch auf einen ärztlichen Kunstfehler zurück. Demnach hat ihr Psychiater Dr. Greenson ihr ein Klistier mit Chloralhydrat gegen ihre Schlafstörungen verabreicht, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits ein Barbiturat genommen hatte, das ihr ein Arzt namens Dr. Engelberg verschrieben hatte. Engelberg war ursprünglich von Greenson selbst dazu beauftragt worden, Marilyns Medikamentierung zu übernehmen. An jenem Abend des 4. Augusts jedoch gab Greenson, ohne vorher Rücksprache mit Engelberg zu halten, Marilyn das besagte Klistier mit Chloralhydrat, das mit dem von ihr zuvor eingenommenen Barbiturat einen tödlichen Cocktail bildete.
| Name: |
Norma Jeane Baker |
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| Geburtsdatum: |
1. Juni 1926 |
| Geburtsort: |
Los Angeles, USA |
| Gestorben: |
4. August 1962 |
| Mutter: |
Gladys Pearl Baker |
| Erster Film: |
Dangerous Years, 1947 |
| Biographien: |
- Matthew Smith: Warum musste Marilyn Monroe sterben? (Krüger Verlag)
- Donald Spoto: Marilyn Monroe, Die Biographie (Heyne)
- Truman Capote: Marilyn Monroe (Schirmer/Mosel)
- Ruth-Esther Geiger: Marilyn Monroe (Rowohlt Taschenbuch)
- Luciano Mecacci: Der Fall Marilyn Monroe (Btb in Vorbereitung 2004)
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