Kurios

Mega-Tsuanamis

Die grössten Tsunamis

Besonders groÃYe Tsunamis werden von den Medien als Megatsunami bezeichnet.

  • Dezember 2004: Durch ein Erdbeben im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra der Stärke von 9 auf der Richterskala - das seit Beginn der Aufzeichnungen erst fünfte Beben in dieser Stärke - ereignete sich eine der bisher schlimmsten Tsunami-Katastrophen der Geschichte. Mindestens 328.000 Menschen in 8 asiatischen Ländern (insbesondere Indonesien/Sumatra, Sri Lanka, Indien, Thailand, Myanmar, Malediven, Malaysia und Bangladesh) wurden getötet. Die Flutwelle drang mehrere tausend km bis nach Ost- und Südostafrika vor; Opfer wurden auch aus Somalia, Tansania, Kenia, Südafrika, Madagaskar und von den Seychellen gemeldet.
  • Juli 1998: An der Nordküste von Papua-Neuguinea werden 2000 Menschen von einem Tsunami getötet, die von einem Beben ausgelöst wurde.

 

  • September 1992: An der Westküste von Nicaragua werden etwa 180 Menschen von einer zehn Meter hohen Flutwelle getötet, die von einem Beben 120 km vor der Küste ausgelöst wurde.
  • August 1976: Ein Tsunami im Morogolf kostet auf den Philippinen mehr als 5000 Menschen das Leben.
  • März 1964: Am Karfreitag löst ein Erdbeben vor Alaska an der gesamten Westküste der USA eine Flutwelle aus. In Alaska kommen 107, in Oregon vier und in Kalifornien elf Menschen ums Leben.
  • Oktober 1963: Im Städtchen Longarone (das sich zwei Kilometer entfernt unterhalb des Stausees Vaiont befindet) in Italien bricht am Abend unter einem Erdrutsch der gesamte Nordhang des Monte Toc zusammen. Direkt in den Stausee - der Staudamm bricht zwar nicht, das Wasser schwappt aber über und stürzt das Tal in einer 140 Meter hohen Welle hinunter. Mehrere Dörfer werden zerstört, 4000 Menschen kommen ums Leben.
  • Mai 1960: Eine elf Meter hohe Welle im Pazifik tötet in Chile 1000 Menschen. Auf der Insel Hawaii kommen 61 Menschen ums Leben, doch kann durch ein erstes Warnsystem der Ort Hilo rechtzeitig evakuiert werden.
  • Juli 1958: In der Lituya Bay (Alaska) entsteht durch einen Erdrutsch ein Tsunami, der auf dem gegenüberliegenden Uferhang der engen fjordähnlichen Bucht bis in eine Höhe von 520 m aufgespült wurde.
  • April 1946: Vor Alaska reiÃYt eine Springflut infolge eines Erdbebens die fünfköpfige Besatzung eines Leuchtturmes in den Tod. Stunden später erreicht die Welle das fast 3700 km entfernte Hawaii, wo 159 Menschen starben.
  • 1936 - Bei einem erneuten Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See entsteht eine 70 m hohe Flutwelle und zerstört wiederum zwei Dörfer. Ein Ausflugsschiff wird 350 m weit ins Land getragen. Die Dörfer wurden daraufhin aufgegeben, so dass bei einem weiteren Erdrutsch mit Flutwelle im Jahre 1950 keine Opfer entstehen.
  • Dezember 1908: In Messina/Italien wurde die Stadt fast vollständig durch ein Erdbeben und einem darauffolgenden Tsunami zerstört. Mehr als 75.000 Menschen fanden den Tod.
  • Januar 1906: Die Küsten Kolumbiens und Ecuadors werden von einer verheerenden Flutwelle überschwemmt, 500 bis 1500 Menschen kommen ums Leben.
  • Januar 1905: Bei einer durch einen Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See (Norwegen) verursachten 40 m hohen Flutwelle sterben am 10 km entfernten gegensetigen Ufer 63 Einwohner der Dörfer Bodal und Nesdal.
  • Juni 1896: Der so genannte Saraiko-Tsunami, eine Wasserwand von 23 Metern Höhe, überrascht Japan während religiöser Feierlichkeiten. 26.000 Menschen ertrinken.
  • August 1883: Nach der Detonation des Vulkans Krakatau entstand ein groÃYer Tsunami, der im nahen Umkreis 40 Meter hohe Flutwellen auslöste, 36.000 Menschen starben. Selbst an der Küste GroÃYbritanniens stieg der Meeresspiegel um etwa einen halben Meter. Eine von der Vulkanexplosion verursachte Luftdruckwelle raste siebenmal um die Erde und löste im 8000 km entfernten Lake Taupo in Neuseeland einen Mikrotsunami aus.

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